Unsere Namen sind Judith Bellaiche und Andri Silberschmidt. Wir politisieren bei der GLP resp. FDP und kandidieren für den Nationalrat. Gemeinsam wollen wir uns in Bern für möglichst attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmerinnen und Unternehmer einsetzen.

Wir machen die Schweiz zum Top 1 Startup Hub der Welt!

Liebe Community

Danke, dass ihr mit zahlreichen Ideen zum Erfolg des ersten Durchgangs der Team Startup Challenge beigetragen habt. Die Siegeridee „Erleichterung von Investitionen von Pensionskassen in Startups“ wurde in einem Publikumsvoting auserkoren und wird durch Judith Bellaiche und Andri Silberschmidt an ihrer ersten Session in Bern eingereicht. Wir prüfen, die Challenge im neuen Jahr wieder durchzuführen und freuen uns, wenn ihr uns auch zwischendurch mit Euren Startup Anliegen löchert.

Vielen Dank für Euer Engagement! Wir freuen uns, eine Stimme für Startups im Parlament zu sein.

Beste Grüsse
Judith und Andri

Vereinfachung der Arbeitsbewilligung für Talente aus der ganzen Welt
 

Startups sollen innert Wochenfrist eine Arbeitsbewilligung für Talente aus der ganzen Welt bekommen. In der Woche bis zur Bewilligung soll die Aufnahme der Arbeit bereits möglich sein.

In Holland gibt es ein Programm dieser Art. Der Effekt in der Startup-Welt ist enorm. Holland zählt nicht zuletzt deswegen zu den ganz grossen Aufsteigern und Gewinnern im internationalen Vergleich der Innovationskraft.

Diese Idee stammt von Thomas Gabathuler

Erhöhung der Drittstaatenkontingente
 

Erhöhung der Drittstaatenkontingente von heute 5'500 auf 15'000 innerhalb von drei Jahren, um im «War for Talent» wettbewerbsfähig zu bleiben. Bspw. 7'500 in 2020, 10'000-12'500 in 2021 etc.

"War for Talent" ist ein Schlüsselfaktor für den Erfolg eines Hubs. Es braucht für beide Corporates und Startups genügend Talente. Bspw. haben Genf und Zürich deutlich zu wenig Kontingent, Jobs gehen weg, so schade! Auch wichtig evtl.: der Arbeitsbewilligungsprozess soll von 6 Wochen im Schnitt auf 2-3 Wochen reduziert werden. 6 Wochen ist für ein Startup wahnsinnig lang."

Diese Idee stammt von Nicolas Bürer

Investition von 1% der PK-Gelder in Venture Capital
 

Die Gründer sind dort, wo das Geld ist (siehe Kalifornien oder London). Die Schweiz bietet heute alles, was es für die Gründung eines Unternehmens braucht – ausser Zugang zu richtig viel Geld für richtig grosse Ideen.

Ein kleiner Bruchteil der jährlichen Beiträge in die 2. Säule sollen von den Pensionskassen als Risikokapital eingesetzt werden. Damit bleiben gute Ideen in der Schweiz und wandern nicht ins Silicon Valley ab, wie schon einige Male mit Übernahmen geschehen. Die guten Ideen sollen zu Firmen werden, die uns in Zukunft Arbeitsplätze sichern helfen. Die Umsetzung wird nicht einfach sein. Ein Komitee soll über die Vergabe der Investments entscheiden.

In der Schweiz fehlt es nicht an guten Ideen, oftmals aber an Risikokapital. Amazon, Apple, Google, Microsoft und Facebook gehören zu den 10 wertvollsten Marken der Welt. Diese Firmen haben im frühen Stadium Kapitel bekommen, damit aus der Idee eine Firma wurde, die heute viele Menschen beschäftigt. Das Silicon Valley hat eine andere Risikokultur als wir in Europa.

Wir lieben zu viel Betongold, anstatt Bits&Bytes. Wenn eine Firma im Silicon Valley pro Runde mehr Kapital bekommt, als in der Schweiz pro Jahr alle Start-Ups zusammen, dann kann etwas für das reichste Land der Welt nicht stimmen. Israel ist das beste Vorbild, dass absolute Marktgrösse und Geographie keine Hindernisse sind, um sehr erfolgreiche Start-Ups hervorzubringen.

Diese Idee stammt von Andreas Brenner, Jörg Eugster, Philipp Schwendimann und Nicolas Bürer.